Berlin soll gewinnen

Bevor Sie jetzt von uns denken, die Befürworter des Flughafens Tempelhof sind schlechte Verlierer, die geben ja immer noch nicht auf, die wollen nur stänkern, sagen wir Ihnen:

Vernunft kann nicht überstimmt werden!


Foto von Stefan Dudzus
Stefan K. Dudzus

Der Bau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) ist sinnvoll und wird von niemandem ernsthaft in Frage gestellt. Er sichert die vorhandenen Arbeitsplätze in Tegel und Schönefeld und schafft neue Arbeitsplätze. Damit leistet der Ausbau einen wichtigen Beitrag für die zukünftige Entwicklung der Region Berlin-Brandenburg.

Wir können jedoch nicht die Schließungsabsichten des Berliner Senats nachvollziehen, der uns gebetsmühlenartig glauben machen will, ein Festhalten am Flughafen Tempelhof gefährde die Wirtschaftlichkeit von BBI und die damit verbundenen Arbeitsplätze. Und bevor Sie sich jetzt sagen, ein innerstätischer Flughafen sei gefährlich, lesen Sie aufmerksam die Wahrheiten und Tatsachen, die ganz anders sind, als sie in der Wahlbroschüre zum Volksentscheid Tempelhof dargestellt sind (siehe linke Menüleiste unter "Pro und Contra des...".

Nach der Wahl, lässt der Senat die Katze aus dem Sack:

  • Die Renovierungen und Modernisierungen Berliner Schulen und Kindertagesstätten, die bereits mit 9 Millionen im Landeshaushalt vorgesehen waren, werden zurück gestellt, damit das Land Berlin - und damit SIE und alle anderen Steuerzahler Berlins, die Schließungskosten des Flughafens Tempelhof Finanzieren können - wobei der Bund zugesagt hatte, bei einem Weiterbetrieb die (gewollten) Verluste zu übernehmen.

  • Den Bewohnern von Reinickendorf, Wedding, Pankow und Spandau werden ab 31.10.2008 für die nächsten Jahre bis zur Eröffnung von BBI weiterer Lärm, der dann durch den hinzukommenden Flugverkehr von Tempelhof entsteht, zugemutet.
    Wie kann es sozial sein, die Anwohner Tempelhofs und Neuköllns vom Lärm zu entlasten und gleichzeitig den Nordberlinern zuzumuten?

  • Die Bebauung des Tempelhofer Feldes mit weiteren Wohnung und Gewerbeflächen bei einem bereits bestehenden Leerstand von ca. 185.000 Wohnungen und ca. 1,7 Millionen m² Gewerbefläche keine sinnvolle Folgenutzung ist.

  • Das Tempelhofer Feld auch als wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz (Flurwinde) unbebaut erhalten bleiben muss.

Die folgenden Seiten sollen vernünftige Lösungen aufzeigen und darüber Informieren, warum es immer noch sinnvoll ist, den Flughafen Tempelhof weiterhin zu betreiben, zumindest bis der neue Flughafen BBI fertig gestellt ist.

Wir werden aufzeigen, dass Umwelt-, Lärm- und Naturschutz am Airport Tempelhof incl. Flugverkehr keinen Widerspruch darstellen und wirtschaftlich möglich sind. Unsere Bürgerinitiative Be-4-Tempelhof will parteiübergreifend mit dazu beitragen, Problemlösungen zu erarbeiten, als Mediator zwischen den verschiedenen Standpunkten zu vermitteln und unsere lebenswerte Stadt zu stärken. Wir begrüßen alle, die uns dabei unterstützen wollen.

Nachdem der Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit anscheinend seine eigenen Lügen aus der Wahlbroschüre zum Volksentscheid auch noch glaubt, er sich zu höherem berufen fühlt, als seinen Job als Bürgermeister ordentlich und solide zu erledigen, haben wir uns entschlossen, ein Volksbegehren zu starten, um die laufende Legislaturperiode des Abgeordnetenhauses vorzeitig zu beenden. Die Einzelheiten dazu finden Sie auf der Webseite:

www.abwahl-wowereit.de

Deshalb unsere Bitte:
Überdenken Sie sachlich die Tempelhof Entscheidung!
Und auch wenn Sie im ehemaligen Ostteil der Stadt wohnen,
auch Sie zahlen für die Dummheiten des Senats
die Schließung des Flughafen Tempelhof!


Ihr
Stefan Klaus Dudzus
Stefan Klaus Dudzus
Vorsitzender der Bürgerinitiative Be-4-Tempelhof e. V.




Download wichtiger Dokumente, wenn Sie bei Be-4-Tempelhof e.V. mitarbeiten wollen.

Satzung (PDF) Aufnahmeantrag (PDF) Beitragsordnung (PDF)
     
Volksbegehren für das Weltkulturerbe
und den Denkmalschutz Tempelhofer Feld (PDF)



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